Diese Reise entstand im Rahmen einer bezahlten Werbepartnerschaft mit Destination Canada. Die redaktionelle Gestaltung erfolgte unabhängig und ohne inhaltliche Freigabe.


Eine Zugreise, die sich anfühlt wie eine Zeitreise: Mit dem legendären Canadian geht es von Vancouver aus durch endlose Wälder, vorbei an glitzernden Seen und hinein in die gewaltige Bergwelt der Rocky Mountains. An Bord warten nostalgische Schlafwagen, fantastische Ausblicke, gutes Essen und Begegnungen mit Menschen aus aller Welt. Eine Reise, bei der nicht das Ankommen zählt, sondern jeder einzelne Kilometer dazwischen.
Der Canadian: Ein Zug wie aus einer anderen Zeit
Am Bahnhof von Vancouver beginnt ein Abenteuer der besonderen Art. Hier wartet einer der berühmtesten Züge Nordamerikas: der Canadian von VIA Rail. Seine silbernen Edelstahlwagen glänzen in der Sonne und erinnern an die große Ära des Bahnreisens in den 1950er-Jahren. Tatsächlich stammen viele der Wagen noch aus genau dieser Zeit. Von außen weitgehend im Originalzustand erhalten, versprühen sie bis heute einen unverwechselbaren nostalgischen Charme.
Und der Zug ist riesig. Auf der Fahrt von Vancouver Richtung Toronto kann der Canadian aus mehr als 20 Wagen bestehen und über 600 Meter lang sein. So lang, dass er am Bahnhof von Vancouver teilweise auf zwei Gleisen bereitgestellt werden muss.
Im Inneren fühlt sich die Reise an wie ein Film von Wes Anderson: gemütliche Schlafabteile, liebevoll gestaltete Aufenthaltsbereiche, ein klassischer Speisewagen und Panoramawagen mit verglaster Aussichtskuppel. Alles wirkt ein bisschen wie aus der Zeit gefallen. Und genau das macht den Reiz aus.
Die komplette Strecke zwischen Vancouver und Toronto führt über mehrere Tausend Kilometer quer durch Kanada. Vier Tage und vier Nächte ist der Zug dafür ungefähr unterwegs. Genug Zeit, um ein Gefühl für die unglaublichen Dimensionen des zweitgrößten Landes der Erde zu bekommen.
Kanada zieht am Fenster vorbei
Schon kurz nach der Abfahrt in Vancouver beginnt das große Landschaftskino. Zunächst geht es durch die Außenbezirke der Stadt, vorbei an Industriegebieten, Brücken und kleinen Siedlungen. Doch dann tauchen die ersten Berge am Horizont auf und die Landschaft verändert sich.
Der Fraser River begleitet den Zug durch British Columbia. Im Herbst leuchten die Blaubeerfelder in einem tiefen Burgunderrot, dahinter erstrecken sich sattgrüne Wiesen und dichte Wälder. In der Ferne erhebt sich der schneebedeckte Mount Baker, ein Vulkan auf der amerikanischen Seite der Grenze.
Immer wieder eröffnen sich neue Ausblicke: Berge spiegeln sich in stillen Seen, goldene Birken und Espen setzen Farbtupfer zwischen dunkle Nadelwälder und die tief stehende Herbstsonne taucht die Landschaft in warmes Licht.
Einer der spektakulärsten Momente der Reise wartet in den Rocky Mountains. Plötzlich erscheint der Mount Robson vor dem Zugfenster. Mit 3.954 Metern ist er der höchste Berg der kanadischen Rocky Mountains. Eine gewaltige Wand aus Fels, Eis und Schnee, die sich fast unwirklich über die umliegenden Wälder erhebt.
Für wenige Minuten scheint im Panoramawagen die Zeit stillzustehen. Alle Blicke richten sich nach draußen. Dann verschwindet der Berg hinter einer Kurve und die Reise geht weiter. Genau solche Momente machen diese Zugfahrt unvergesslich.
Panoramawagen, Schlafabteile und ganz viel Gemütlichkeit
Der Canadian ist weit mehr als ein gewöhnliches Verkehrsmittel. Während draußen die Landschaft vorbeizieht, entwickelt sich an Bord ein ganz eigener Rhythmus.
Besonders beliebt sind die Panoramawagen mit ihren erhöhten Aussichtskuppeln. Von hier eröffnet sich ein nahezu ungehinderter Blick auf Berge, Wälder und Seen. Manchmal geht es durch enge Täler, manchmal reicht der Blick bis weit über die Baumwipfel hinaus.
Wer eine Pause vom Staunen braucht, kann es sich in einem der Aufenthaltswagen gemütlich machen. Hier gibt es Kaffee, Tee und kleine Snacks, dazu Platz zum Lesen, Spielen oder einfach zum Entspannen.
Auch die Schlafwagen haben ihren besonderen Charme. Je nach gebuchter Kategorie stehen unterschiedliche Unterkünfte zur Verfügung. In den privaten Abteilen der Sleeper Plus Class verwandeln sich die Sitzplätze am Abend in Betten. Duschen sind ebenfalls vorhanden, teilweise zur gemeinschaftlichen Nutzung im Wagen.
Und während der Zug gleichmäßig über die Schienen rollt, lässt es sich erstaunlich gut schlafen.
Vielleicht ist es genau diese Mischung aus Bewegung und Entschleunigung, die das Reisen mit dem Canadian so besonders macht. Man ist ständig unterwegs und muss gleichzeitig nirgendwo hin.
Dinner mit Fremden, die zu Bekannten werden
Ein echtes Highlight der Reise ist der Speisewagen. Weiße Tischdecken, Stoffservietten, echtes Besteck und kleine Lampen an den Fenstern sorgen für eine Atmosphäre, die an die glamourösen Zeiten großer Eisenbahnreisen erinnert.
Zum Abendessen wird zu festen Zeiten eingeladen. Die Gäste werden an Vierertischen platziert, häufig gemeinsam mit anderen Reisenden, die sie vorher noch nie getroffen haben.
Was zunächst vielleicht ungewohnt klingt, entpuppt sich schnell als eine der schönsten Erfahrungen an Bord. Bei einem mehrgängigen Dinner entstehen Gespräche mit Menschen aus aller Welt. Da sitzen beispielsweise zwei Freunde aus London, die sich mit dieser Fahrt einen lang gehegten Traum erfüllen. Andere reisen allein, zu zweit oder mit der Familie.
Die gemeinsame Begeisterung für das Zugabenteuer verbindet. Zwischen klapperndem Geschirr, vorbeiziehenden Landschaften und gutem Essen werden Geschichten ausgetauscht, neue Bekanntschaften geschlossen und viel gelacht.
Auch kulinarisch hat der Canadian einiges zu bieten. In der Bordküche werden täglich frische Gerichte zubereitet, darunter auch vegetarische und vegane Optionen. Für Reisende der Sleeper Plus Class sind die Mahlzeiten bereits im Ticket enthalten.
Überhaupt trägt das Zugpersonal viel zur besonderen Atmosphäre bei. Mit herzlichen Durchsagen, kleinen Geschichten über die vorbeiziehenden Landschaften und einer ordentlichen Portion Humor entsteht schnell das Gefühl, Teil einer großen Reisegemeinschaft zu sein.
Eine Reise, bei der der Weg das Ziel ist
Vielleicht ist das Schönste an dieser Zugreise, dass sie eine andere Art des Unterwegsseins ermöglicht.
Während Flugreisen vor allem darauf ausgelegt sind, möglichst schnell von A nach B zu gelangen, geht es im Canadian um die Strecke dazwischen. Um die Veränderung der Landschaft, die kleinen Orte am Wegesrand und die Weite eines Landes, die man erst beim langsamen Durchqueren wirklich begreift.
Dazu kommt die besondere Ruhe an Bord. Es gibt keinen Termindruck, keine ständigen Ortswechsel und manchmal nicht einmal Handyempfang. Stattdessen bleibt Zeit für ein gutes Buch, Musik, Gespräche oder einfach stundenlanges Hinausschauen.
Bei längeren Aufenthalten an Bahnhöfen kann man sich zwischendurch die Beine vertreten und ein wenig kanadische Luft schnuppern.
Und irgendwann stellt sich dieses seltene Gefühl ein, dass man gerade nirgendwo anders sein möchte.
Mit dem Canadian durch Kanada: So lässt sich die Reise planen
Wer selbst mit dem Canadian durch Kanada reisen möchte, hat verschiedene Möglichkeiten.
Der Zug verbindet Vancouver an der Westküste mit Toronto im Osten und fährt regulär zweimal pro Woche. Dabei muss nicht unbedingt die gesamte Strecke am Stück zurückgelegt werden. Auch einzelne Teilstrecken lassen sich buchen und mit längeren Aufenthalten kombinieren.
Besonders reizvoll ist beispielsweise eine Reise von Vancouver nach Jasper. Dort lohnt es sich, einige Tage in der beeindruckenden Natur der Rocky Mountains zu verbringen, bevor es mit einem der nächsten Züge weiter Richtung Winnipeg oder Toronto geht.
Auch bei den Reiseklassen gibt es unterschiedliche Optionen:
Economy Class: Die günstigere Variante mit regulären Sitzplätzen. Verpflegung kann selbst mitgebracht oder an Bord gekauft werden.
Sleeper Plus Class: Schlafmöglichkeiten in unterschiedlichen Kategorien, darunter private Abteile. Die Mahlzeiten im Speisewagen sind inklusive.
Prestige Class: Die luxuriöseste Variante mit besonders komfortablen Unterkünften und zusätzlichen Serviceleistungen.
Gerade Schlafabteile sollten möglichst frühzeitig reserviert werden. Wer Zwischenstopps einplant, sollte außerdem die vergleichsweise seltenen Abfahrten berücksichtigen.
Wie lange die Reise dauert, hängt ganz davon ab, wie viel Zeit man sich nehmen möchte. Wer Vancouver, die Rocky Mountains und weitere Orte entlang der Strecke kennenlernen möchte, kann aus der Zugfahrt problemlos ein zweiwöchiges Kanada-Abenteuer machen.
Einmal Kanada, bitte – und zwar ganz langsam
Eine Fahrt mit dem Canadian ist eine Reise voller Kontraste. Draußen ziehen gewaltige Berglandschaften, tiefgrüne Wälder und endlose Weiten vorbei. Drinnen fühlt sich alles ein bisschen nach den 1950er-Jahren an: gemütlich, entschleunigt und herrlich nostalgisch.
Es ist diese Kombination aus grandioser Natur, besonderen Begegnungen und dem Gefühl, für ein paar Tage in einer anderen Welt unterwegs zu sein, die den Canadian zu einem außergewöhnlichen Reiseerlebnis macht.
Und das Abenteuer hat gerade erst begonnen. Im zweiten Teil der Reise geht es noch tiefer hinein in die Rocky Mountains, durch Landschaften, die teilweise ausschließlich mit dem Zug erreichbar sind, und weiter in die schier unendlichen Weiten Kanadas.
Noch mehr Eindrücke, Geschichten und praktische Tipps rund um die Reise mit dem Canadian gibt es in der neuen Folge - überall, wo es Podcasts gibt.








