





Was mich am Ende am meisten überrascht hat: wie tierlieb die Engländer sind! Egal in welchem Pub oder Restaurant wir auch waren, überall wurde Picco mit Streicheleinheiten und einem Tellerchen Hundekekse begrüßt. Und sogar bei Attraktionen wie dem Minack Theatre hieß es nicht wie bei uns so oft, “Hunde müssen draußen bleiben”.
Fünf Tipps
Einreise mit Hund
Es gibt einige Vorgaben, die man bei der Einreise unbedingt beachten muss – schließlich möchte niemand direkt wieder nach Hause fahren. Tatsächlich werden die Unterlagen jedes einzelnen Hundes vor der Einreise kontrolliert. Er muss gegen Tollwut geimpft sowie gechippt sein (O-Ton: „Please scan your dog“) und eine Bandwurmbehandlung absolviert haben - und zwar innerhalb einer bestimmten Frist. Am besten lasst Ihr Euch von Eurer Tierärztin oder Eurem Tierarzt beraten. Bei uns hat alles reibungslos funktioniert!
Mit dem Autozug nach England
Eine Möglichkeit, nach England einzureisen, ist die Fähre von Calais nach Dover. Die Überfahrt dauert anderthalb Stunden, in denen der Hund alleine im Auto bleiben muss. Die für mich entspannteste Einreise ist daher die Fahrt mit dem Autozug LeShuttle durch den Eurotunnel von Calais nach Folkstone. Alles ist gut organisiert, die Fahrt dauert nur eine halbe Stunde und man bleibt samt Hund einfach im Auto. Unbedingt vorbuchen!Zwischenstopp in Whistable
Da der Weg zu unserem Ferienhaus in Pendeen noch weit war (550 Kilometer), haben wir einen Zwischenstopp im Küstenort Whistable eingelegt und dort im Marine Hotel übernachtet, was völlig in Ordnung war (die Auswahl ist nicht sehr groß mit Hund). Die Promenade am Meer ist perfekt für einen langen Spaziergang - zum Beispiel zur Wheelers Oyster Bar.Wandern auf dem Coastal Path
Die Landschaft in Cornwall ist einfach wunderschön - und die Möglichkeiten, auf dem Coastal Path zu wandern schier endlos. Für mich das absolute Highlight! Besonders beeindruckt hat mich Gegend um Botallack. Vom Zinnabbau an der ehemaligen “Tin Coast” legen die beiden Maschinenhäuser Zeugnis ab, die spektakulär direkt an der Klippenkante liegen. Wir waren quasi alleine dort. Wer mehr darüber wissen möchte - ein Besuch im Grevor Tin Mine Museum lohnt sich! Hunde können mit auf das Gelände, aber nicht in die Ausstellungsräume (wir haben uns einfach abgewechselt).
Ebenfalls sehr schön ist der Weg durch die Heidelandschaft - immer mit Meerblick - rund um Bosigran Castle, wo wir eine wunderschöne Begegnung mit einer Herde sehr neugieriger Wildpferde hatten. Danach noch Cream Tea bei Rosemergy im Garten mit den schönsten Hortensien und der Tag ist perfekt!
Chocolate Box-Orte
St. Ives ist natürlich ein Muss - der Künstlerort mit romantischem Hafen hat sich trotz Tourismus seinen Charme bewahrt. Vielleicht kann ich irgendwann mal im Trevose Harbour House übernachten! Sehr nett ist das Porthminster Café am Strand und der kultige Sloop Inn, einer der ältesten und bekanntesten Pubs in Cornwall (hier haben wir Axel Prahl gesehen, verrückt). Wer sich für Kunst interessiert: Nebender Tate St. Ives lohnt sich das Barbara Hepworth Museum mit seinem Skulpturengarten (Hunde leider nicht erlaubt).
Der Ort Mousehole ist genauso zuckersüß wie sein Name! Es gibt nette kleine Geschäfte und Cafés und - Highlight - die Crab Shack des Old Coastguard Hotels mit sehr guten crab buns, Meerblick inklusive.
Noch mehr Reiseziele mit Hund und jede Menge Tipps gibt’s in diesen Podcast-Folgen:







